Die nachfolgenden Beschränkungen sind der Kompostverordnung und den ÖNORMEN 2202-1; 2202-2 "Anwendungskriterien für Kompost" entnommen.

 

Landwirtschaft:
In der Landwirtschaft dürfen ausschließlich Komposte der Qualitätsklassen A und A+ verwendet werden, ausgenommen eine landesgesetzliche Regelung lässt den Einsatz von Qualitätsklasse B zu.

Als Dünger werden maximal 8t TM/ha und Jahr innerhalb von fünf Jahren empfohlen. Dabei kann man die Düngegaben mehrerer Jahre zusammenfassen. Die Einhaltung der Richtlinien für die sachgerechte Düngung ist dabei erforderlich.

Für Rekultivierung oder Erosionsschutzmaßnahmen sind maximal 160t TM/ha innerhalb von 20 Jahren erlaubt.

 

Hobbygärten:
Wegen seiner bodenverbessernden Wirkung wird Kompost auch gerne in Hausgärten angewendet. Hier darf ausschließlich Kompost der Qualitätsklassen A+ und A verwendet werden. Empfohlen wird eine maximale Aufbringungsmenge von 10l / m² und Jahr.

 

Pflanzungen:
Da Kompost das Wachstum der Feinwurzeln fördert, ist er ideal für die Pflanzung von Gehölz. Gleichzeitig werden der Pflanze wichtige Nährstoffe zugeführt.

Der Kompost soll mit Bodenaushuberde gemischt werden, das Verhältnis der Mischung hängt vom Nährstoffgehalt des Kompostes ab.
Bei niedrigem Nährstoffgehalt kann Kompost mit bis zu 30 % der Füllmenge beigemischt.
Bei mittlerem Nährstoffgehalt sind 25 % der Füllmenge empfehlenswert.
Bei hohem Nährstoffgehalt reichen 20 % der Füllmenge.

 

Landschaftsbau, Rekultivierungen:
Sportrasen
Rekultivierung von Schipisten, Böschungen und Sicherheitsbauten
Abdeckung von Deponien und Abbaustätten
Vegetationstragschicht auf technischen Bauwerken

 

 

 

 

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